Die Emotional-Mental-Behandlung 

bei Tieren anwenden


Ein Blog-Artikel von Iljana Planke

Die Reiki-Technik der "Emotional-Mental-Harmonisierung" 

Sie heilt emotionale Wunden und entstresst mentale Sichtweisen.
Eine mentale Sichtweise wäre beispielsweise bei einer ehemaligen Wohnungskatze, die nun im Einfamilienhaus mit Grundstück lebt: "Draußen ist alles gefährlich!" oder bei einem hinter seinem Zaun bellenden Hund: "Der Garten ist meiner und niemand darf da reinkommen!"

Die Emotional-Mental-Behandlung hilft sehr gut 
- bei emotionalen Problemen
- bei einer mental festgefahrenen Sicht
- bei Trauma 
- bei Verhaltensauffälligkeiten. 


Erfahrungsberichte mit dieser Technik

o Gabi, eine Seminarteilnehmerin von "Tiere mit Reiki behandeln", behandelte mit dieser Technik rund vierzig Minuten lang den Husky Amarok. Dessen Halter Thomas war zum Seminar gekommen und hatte ein Foto von Amarok mitgebracht. Gabi und Thomas besprachen, welches neues Verhalten für Amarok besser war und nahmen: "Er bleibt draußen ganz entspannt bei anderen Rüden".
Thomas schickte eine Woche später per Mail sein Feedback: "Amarok ist
spürbar sanfter und ruhiger. Sein Anbellen anderer Hunde ist jetzt um rund ein Drittel weniger, was eine ganze Menge ist. Immerhin habe ich bis zu seinem jetzigen Zustand mit Training fast drei Jahre gebraucht. Er scheint jetzt auch unsere Liebe besser annehmen zu können. Die Behandlung hat uns sehr geholfen."

o Eine Teilnehmerin des Seminars "Tiere mit Reiki behandeln" machte am Sonntag für eine ältere, verkuschelte Hundedame, deren Frauchen ins Pflegeheim musste und die daraufhin von einem herzensgutem Ehepaar aufgenommen wurde, eine dreiviertelstündige Mental-Emotional-Anwendung. Die Hündin bellte immer verzweifelt, sobald die beiden das Haus verließen und die Hündin allein zurückließen.
Die Halterin meinte am Dienstag nach dem Seminar: "
Anders als in den Wochen davor, blieb sie gestern am Montag, als ich für meinen Mann das Garagentor auf und zu machte, währenddessen im Haus zum ersten Mal ruhig!"


o Ich wandte diese Technik anderthalb Stunden bei dem Hund Linus an. Er hatte mehrmals täglich Panikattacken und zitterte dann wie Espenlaub und war kaum zu beruhigen. Die Panik wurde von Triggern, die ihn an seine nicht gute Vergangenheit bei den zwei vormaligen Haltern erinnerten, ausgelöst.
Nach diesem einen Reiki-Termin zur Traumabehandlung durch die E-M-B hatte er
keine Panikanfälle mehr.


o Susi bellte drinnen stundenlang, seitdem sie aus dem Tierheim bei Berlin gekommen war. Sie hatte sich dort in dem einen Jahr Aufenthalt im Büro der lieben Tierheimfrauen eingelebt und der Wechsel war für sie als Dreizehnjährige zu viel. Wir versuchten alles, von Training bis Tierkommunikation, nichts half.
Sie bekam von mir täglich ein bis zwei Stunden Reiki, davon besserte sich ihr körperlicher Zustand enorm und dauerhaft. Aber ihr
Verlust-und Umzugs-Trauma und das daraus resultierende Bellen blieb davon unverändert.
Als Susi von mir und einer Reikifreundin deshalb
eine gezielte Traumabehandlung mit der Emotional-Mental-Behandlung bekam, war ab da das Bellen komplett weg! Ihr immenser innerliche Stress hatte sich innerhalb der anderthalbstündigen Emotional-Mental-Behandlung vollständig in Luft aufgelöst. Ihre Körperhaltung war danach entspannt und ihre Augen waren klar und lebensfroh. Ohne das Trauma war sie nun wieder die gutgelaunte, aufmerksame Hündin, die sie im Tierheim vor dem Umzug gewesen war.

o Die kleine Hündin einer Teilnehmerin einer Ausbildung in den 2. Grad hatte ein Problem. Sie hatte schon immer Angst vor Kindern. Nachdem sie bei ihrer Hündin die Emotional-Mental-Anwendung machte, blieb die Hündin ab da gelassen gegenüber Kindern. Sie schrieb mir:
„Wir gingen bei Spaziergängen extra auf Kinder zu. Nichts. Dann machten wir den Härtetest beim Geburtstag
meiner Enkelin. Die hat sie sogar gestreichelt! Früher hätte sie gebellt und mit eingezogenem Schwanz das Weite gesucht. Die ganze Familie staunte.“

o Ein Teilnehmer vom Seminar "Tiere mit Reiki behandeln" gab dem Hund Lemmy eine Mental-Emotional-Anwendung.
Lemmys Halterin Isabel schrieb einen Tag später in einer SMS: "Ich bin begeistert, wie es gestern und heute lief bei der Gassirunde. Lemmy fühlt sich so wohl und ist
gechillt und ruhig."
Zwei Wochen später kam ein weiteres Feedback: "Lemmy
bellt nicht mehr gleich los, wenn Menschen oder Rüden in der Nähe sind. Ich bin happy."


Anwendungsmöglichkeiten einer Emotional-Mental-Behandlung

Eine E-M-B ist nicht der passende Ansatz, wenn die Ursachen des Verhaltens:
- rassebedingte Eigenschaften
- eine nicht artgerechte Haltung
- verkehrte Erziehung
- unpassendes Training
- körperliche Erkrankungen oder Schmerzen sind.

Eine Tierheimmitarbeiterin: "Ich kann nicht mehr zählen, wie oft in den zehn Jahren, die ich hier arbeite, bei uns eine Katze wegen dem Hinurinieren in der Wohnung abgegeben wurde und dann stellte sich bei der Untersuchung heraus, dass sie schmerzhafte Blasensteine hatte."

Ein Hund "hörte nicht mehr", das heißt, er kam nicht jedes Mal, wenn er gerufen wurde. Warum? Weil er Rückenprobleme hatte und sich deshalb jeden Schritt zweimal überlegte.

Eine Reiterin fand einen Splitter in der Unterseite der Satteldecke, der der Grund dafür war, dass ihr Pferd beim Gerittenwerden wie verrückt war. Nachdem sie ihn entfernt hatte, war alles wieder gut.

Bei einer neu aufgenommenen Katze, die sich sehr zurückzog, kam bei einer Tierkommunikation heraus, dass sie die ganze Zeit unter Zahnschmerzen litt. Sie hatte sich das beim Essen nicht anmerken lassen. Nach der Zahn-OP, bei der sehr viel getan werden musste, war sie neugierig und aufgeschlossen und lebte sich schnell ein.

Bei Verhaltensauffälligkeiten deshalb bitte immer die körperliche Seite abklären lassen.
Für Tiere ist das Verstecken von körperlichen Problemen in der Natur überlebenswichtig. Auch Haus- und Hoftiere, insbesondere verunsicherte oder rangniedrige Tiere, überspielen deshalb oft ihre körperlichen Probleme, wie der eingangs beschriebenen Hund seine Hüftschmerzen. Oder müssen, um nicht zu verhungern, wie die Katze trotz ihrer Zahnschmerzen etwas essen.


Eine E-M-B ist ideal bei den folgenden Ursachen:
- emotionalen Wunden von früheren Erlebnissen
- einem Trauma
- mentalen Einstellungen, wie die Sichtweise "Alles Spielzeug ist meins!"
- eine Verhaltensauffälligkeit, wie Amaroks Angreifen anderer Rüden.


Die Wirkungsweise der Emotional-Mental-Behandlung

Reiki, die universelle Lebensenergie, wirkt immer und ausschließlich harmonisierend. 

Bei einer E-M-B harmonisiert die Reikienergie eine innere Disharmonie und den damit einhergehenden Stress im Körpersystem. Solch eine Disharmonie kann eine emotionale Wunde oder ein Trauma oder eine mentale Sichtweise sein. 

Wenn sich eine Disharmonie auflöst, dann löst sich dadurch auch das disharmonische Verhalten beziehungsweise die destruktive mentale Ansicht auf. Denn beide sind nur die sichtbare Spitze über dem Wasser von dem darunterliegenden, unbewussten, emotionalen, disharmonischen Eisberg.

Vor einem Lebensereignis waren die Emotionen wie fließendes Wasser, also emotional war alles gesund. Alles floss.
Dann kam es durch das Erlebnis in einem Bereich zu einer Gefühlsblockade und das dort vorher fließende Wasser wurde zu Eis. Es bildete sich eine emotionale oder mentale Verhärtung. 


Was passiert im Körper bei Stress?

Bei einem unangenehmen oder bedrohlichem Lebensereignis wird die Körperkraft sofort für eine Reaktion erhöht, indem mit der Ausschüttung von Stresshormonen ein erhöhter Herzschlag u. a.m. einhergeht, die Fluchtreflexe aktiviert werden und im Gehirn die Wahrnehmung auf den "Tunnelblick" reduziert wird. Deshalb kann man nur noch schwer logisch agieren. Außerdem steigen unangenehme Gefühle wie Angst, Panik, Ohnmacht, Wut auf, die ein Lebewesen ebenfalls zu einer Fluchtreaktion bringen sollen.

Vom Biologischen her gibt es nur drei Verhaltensmöglichkeiten für Tiere und Menschen, wenn es im Leben eng wird.
Diese drei Möglichkeiten sind die sogenannten „Überlebensstrategien“: 1. Angriff, 2. Flucht, 3. Erstarren. Auf Englisch: 1. Fight, 2. Flight, 3. Freeze.
Die Reaktion kann auch eine Mischung aus ihnen sein: Also die Flucht in ein Versteck und dort dann so lange mucksmäuschenstill auszuharren, bis die Gefahr vorüber ist.

Wenn es möglich ist, den Stress, die Anspannung und die Gefühle sofort bei oder direkt nach solch einem Erlebnis zu lösen, dann wird die Blockade oder das Trauma kleiner oder entsteht im besten Fall erst gar nicht.

Dieses Lösen kann durch beispielsweise dadurch erreicht werden:
Den Körper zittern und auszittern lassen, die Anspannung herausschreien oder herausbellen, die Stresshormone abbauen durch Bewegung, zum Beispiel durch ein Wegrennen oder eine körperlich intensive Ersatzhandlung wie ein Ballspiel, in der Luft mit den Gliedmaßen strampeln u.a.m.
Dieses Stressauflösen kennt man von Hunden. Bei ihnen sieht man nach einem Stressmoment, dass sie sich schütteln. Das macht ihr Körper automatisch zum Stressabbau.

Wir das nicht getan oder ist das nicht möglich, dann werden der Stress, die Anspannung und Gefühle im Körper eingespeichert.

Da heraus entsteht eine emotionale und-oder mentale Sichtweise, aus der sich wiederum Verhaltensweisen und später auch körperliche Störungen entwickeln.

Solche bestimmten Verhaltensweisen und körperliche Probleme oder Krankheiten zeigen körperlich, emotional und mental Gesunde nicht
Die entstandenen Verhaltens- und Denkauffälligkeiten und auch viele körperliche Probleme sind die sichtbaren Symptome für die ursächliche Störung.


Durch die harmonisierende, universelle Reikienergie wird der Eisberg wieder zum fließendem Wasser.
Das auffällige Verhalten und der Stress als ehemalige Spitze des Eisbergs lösen sich damit auf.
Die ursprüngliche, natürliche Harmonie kommt wieder zum Vorschein.

Bei Susi war das ganz deutlich zu erleben. Vorher eine gutgelaunte Hündin, dann der Schock durch den Umzug mit Verwirrtsein, deshalb ihr kopfloses Bellen. Bei der gezielten Traumabehandlung mit der E-M-B schmolz die emotionale Disharmonie weg, so wie Vanilleeis in der Sonne wegschmilzt, so wie die Liebe alles heilt. Ab da war sie wieder lebensfroh.

Die universelle Reikienergie ist ausgesprochen wirkungsvoll, obwohl sie solch eine sanfte Energie ist. Genau wie die Liebe. 


Der Ablauf einer Emotional-Mental-Harmonisierung vor Ort

1. Man lässt sich das Kernproblem oder die Verhaltensauffälligkeit des Tieres kurz schildern.

2. Man formuliert gemeinsam einen kurzen Satz oder eine Wortgruppe mit dem Verhalten oder der inneren Sicht, die ganz natürlich da wären, wenn das Problem sie nicht verhindern würde.
Ein Satz mit dem neuen Verhalten wurde bei den Fallbeispielen bei Amarok und Linus genommen. Der war bei Amarok: "Ich bleibe bei anderen Rüden ganz entspannt." und bei Linus: "Die Vergangenheit ist vorbei. Jetzt werde ich geliebt und deshalb ist alles für mich ganz sicher."
Man kann aber auch bei dem Problem bleiben wie bei Susi, da nahmen wir: „Susis Bellen“.
Die Form mit einer "Affirmation zu dem erwünschten Verhalten" ist verbreitet, aber es klappt auch die Form mit dem "Benennen des Problems".

3. Dann zeichnet man die entsprechenden Reikisymbole nah über den Kopf.
Mikao Usui lehrte einmal ChKR und einmal SHK direkt über den Kopf in die Luft zeichnen. Ansonsten so, wie man es gelernt hat.
Nun gibt es drei Möglichkeiten für das Auflegen der Hände:
Man legt beide Hände oben auf den Kopf oder rechts plus links an den Oberkopfseiten auf.
Man hält sie dort dicht schwebend darüber. Das geht oft am einfachsten, wenn das Tier döst oder schläft. 
Man kann die Hände auch aus bis rund einem Meter Entfernung auf den Kopf richten, wie ich das bei Susi tat. 

4. Daraufhin sagt die behandelnde Person laut oder still den Satz mit entweder dem Verhalten, das ganz natürlich da wäre ohne das emotionale Problem. 
Wie "Retzi bleibt ganz entspannt bei Kindern" oder man sagt laut oder still die Problemschilderung wie: „Susis Bellen“.

5. Nun fließt Reiki wie immer von selbst. 
Reiki, die universelle Lebensenergie, wirkt immer harmonisierend. Wie die Liebe.

6. Die Dauer der Behandlung: 
Die bewegt sich zwischen einer halben bis anderthalb Stunde und richtet sich nach der Intensität des Problems. 
Die Hündin Retzi kam zweimal rund eine Viertelstunde in den Genuss einer E-M-B. Bei Linus dauerte die Behandlung anderthalb Stunde.
Erfahrende Reikipraktizierende, die die Stärke des Reikiflusses spüren, werden während der Behandlung bemerken, wann der Reikifluss langsam aufhört. Andere haben wiederum plötzlich ganz klar die Wahrnehmung: "Jetzt ist alles gut." Auch dann kann man aufhören.
Hat man nicht so viel Erfahrungen oder nimmt man den Reikifluss o. a. nicht wahr, dann behandelt man einfach zwischen dreißig bis sechzig Minuten. 
Ob noch ein zweites Mal nötig ist, bemerkt man am Verhalten des Tieres nach der ersten Behandlung. Ist alles gut, war einmal ausreichend. Ist noch etwas, macht man eine nächste oder übernächste E-M-B.

7. Die Reikibehandlung wird beendet.
Mikao Usui lehrte als Abschluss, dass man einmal über dem Kopf das CHKR zeichnet. Ansonsten macht man es so, wie man es gelernt hat.


Der Ablauf einer Emotional-Mental-Harmonisierung als Fernbehandlung

Es ist auch möglich, die E-M-B in Fernreiki einzubetten, wie Gabi das bei dem Seminar bei Amarok tat, bei dem sie eine E-M-B mithilfe eines Papierfotos von Amarok machte.

1. Dafür braucht man ein Foto oder eine innere Visualisierung oder einen Zettel mit dem Namen des Tieres. 
Dann gibt es mehrere Möglichkeiten:
a) Man nimmt die Visualisierung zwischen seine Hände - entweder den gesamten Körper oder nur den Kopf. 
b) Man nimmt ein Foto.
c) Man nimmt einen Zettel mit dem Namen des Tieres.
Das Foto oder den Zettel legt man vor sich auf den Tisch oder auf seine Oberschenkel oder ein Sofakissen. Dann legt man seine Hände komplett über das Foto oder den Zettel. Bei einem Foto können die Hände auch nur über den Kopf liegen. 
Man nimmt am besten ein relativ aktuelles Foto, aber es geht auch ein älteres. Das kann ein Ganzkörperbild, ein Portrait o. a. sein. Das Foto kann man auf dem Laptop oder auf dem Handy vor sich haben oder man druckt sich ein Papierfoto aus. Das empfinden die meisten als am besten.

2. Man beginnt mit dem Fernreikiablauf.
Mikao Usui lehrte das einmalige Zeichnen der beiden Reikisymbole über dem Foto oder der Visualisierung. Also einmal CHKR plus einmal HSSN. Jetzt ist man sozusagen auf Sendung.
Nun beginnt man mit der E-M-B. Also mit dem Zeichnen von einmal CHKR und einmal SHK plus dem stillen oder lauten Sagen des Satzes oder der Wortgruppe. 

3. Nun fließt Reiki, die universelle Lebensenergie, von selbst. 
Die Dauer ist verschieden, je nach Problem. Man kann genau wie bei einer Vor-Ort-E-M-Behandlung  mit einer halben bis anderthalb Stunde rechnen.

4. Nach der vorher verabredeten Zeit oder aber wenn man das Gefühl hat, es ist alles gut, kann man mit der Behandlung aufhören. 
Dafür wird als Erstes die E-M-B mit dem Zeichnen von einmal CHKR beendet. Oder man macht es so, wie man es gelernt hat. 
Als Zweites wird das Fernreiki mit dem Zeichnen von einmal CHKR beendet. Oder man macht es so, wie man es gelernt hat.
Das ist alles.


Hinweise zu einem Termin

Das Tier sollte während dem Termin seine Ruhe haben und nach dem Termin noch ein bis zwei Stunden Zeit für sich.

Während oder am Ende eines Termins fallen viele Tiere in den "Heilschlaf". 
Dieses tiefe Heilruhen ist wichtig für die Neuausrichtung und Regeneration, es ist wie ein Download des Neuen. 
Der Heilschlaf ist unbezahlbar und quasi die andere Hälfte der Behandlung!
Das Sich-gesund-Schlafen kann eine Stunde bis mehrere Stunden oder die ganze Nacht andauern. 

Am besten geht man mit Hunden vorher eine Gassirunde. Natürlich kann man auch direkt nach einem Termin kurz Gassi gehen, wenn das Tier das möchte.

Sollte der Termin direkt vor der üblichen Fütterungszeit sein, dann ist es besser, man gibt ihm vor dem Termin sein Essen, so dass es nicht hungrig ist, sondern moppelsatt. 
Ein Pferd kann während einer E-M-B in einer Box, im Offenstall oder auf der Wiese stehen. Es kann dabei weiter am Heu stehen oder grasen. 

Ein Tier sollte während und nach dem Termin möglichst seine Ruhe haben.



Zu der Harmonisierung eines Traumas durch die E-M-B

Laut der wissenschaftlichen Psychologie gibt es fünf Formen von Trauma. 
Diese Formen sind:

  • Ein "komplexes Trauma", das entsteht durch mehrere oder viele Erlebnisse, die komplex ineinandergreifen
  • Ein "Schocktrauma", das bildet sich bei einem einmaligen Anlass
  • Ein "Sekundäres Trauma" wird hervorgerufen durch das Mitbekommen von Übergriffen auf andere. Man erlebt etwas nicht primär, also selber, sondern aus der "zweiten (=sekundären) Reihe", aus "zweiter Hand" (=Second Hand) mit. 
  • Ein "Transgenerationales Trauma" passiert durch ein Geschehnis innerhalb der Herkunftsfamilie, das als "Gefühls-Erbschaft" an nachfolgende Generationen weitergegeben wird.
  • Ein "Kollektives Trauma" widerfährt einer Gruppe, einer Minderheit oder einem Volk.

(Diese fünf Formen beschreibe ich ausführlich mit Erläuterungen und den verschiedenen Lösungsansätzen in meinem Buch "Tierkommunikation".)

In der Menschenmedizin bezeichnet man die psychischen Reaktionen auf ein belastendes, traumatisch wirkendes Ereignis mit darauf folgenden Auffälligkeiten im Verhalten und Erkrankungen als "Posttraumatische Belastungsstörung", als "PTBS".
"Post" heißt im Lateinischen "danach" oder "später", "Trauma" heißt "Wunde".

Rund die Hälfte aller Menschen haben mindestens einmal im Leben solch ein Erlebnis.
Für die infolge der PTSB hervorgerufenen Probleme können sie krankgeschrieben werden oder einen Frührentenantrag bewilligt bekommen.

In der Tiermedizin gibt es für die psychischen und körperlichen Reaktionen auf ein belastendes Ereignis noch keinen Fachbegriff.
Auch wenn Tiere nach entsprechenden traumatischen Erlebnissen haargenau die gleichen Symptome wie einer bisher nur den Menschen zugeschriebenen posttraumatischen Belastungsstörung zeigen.

Eine Emotional-Mental-Behandlung hilft den Tieren genauso wie den Menschen bei einer PTSB.

Je eher man ein Trauma behandelt, umso besser ist das für die Lebensqualität.



Die Behandlung eines komplexen Traumas

Bei einem komplexen Trauma können mehrere Emotional-Mental-Behandlungen nötig sein, ehe sich eine erste Veränderung oder die vollständige Auflösung zeigt.
Das gilt sowohl bei Tieren als auch bei Menschen.

Ein Beispiel für die Behandlung eines komplexen Traumas:
Ein Wallach macht bei seiner neuen, liebevollen Halterin die Bodenarbeit mit, lässt sich aber nicht von ihr und auch nicht von dem Reitlehrer reiten.
Nach einer Emotional-Mental-Behandlung zum Thema "Geritten werden" lässt er sie im Sattel vorsichtig zu. Den Reitlehrer nicht.
Bei einer Tierkommunikation stellt sich heraus, dass er von Männern übergriffig behandelt wurde.
Er hat also ein komplexes Trauma mit mindestens den zwei Komponenten: "Gerittenwerden" und "Männer". 
Zu dem Thema "Männer" bräuchte es eine zweite E-M-B-Traumaauflösung, dann würde von dem Wallach wahrscheinlich auch ein Reitlehrer zugelassen werden.
Eine Reitlehrerin wäre schon nach der ersten E-M-B möglich..

Ein komplexes Trauma nenne ich auch "Knäul-Trauma", weil mehrere Erlebnisse wie Wollfäden miteinander verbunden sind. Die einzelnen Themen eines komplexen Trauma muss man wie verwickelte Fäden entwirren und ein Thema nach dem anderen auflösen...


Hinweise zu einer Reiki-Anwendung

Jedes Tier und jedes Tier-Mensch-Team ist individuell. 
Deshalb können die oben aufgeführten Einzelfälle nicht auf die Probleme anderer Tiere übertragen werden. Das Erreichen eines gewünschten Zieles ist mit der Reikimethode nicht möglich. 
Eine Reikianwendung ersetzt grundsätzlich keine artgerechte Haltung, kein artgerechtes, zielführendes Training und auch keine Behandlungen durch Tierärztinnen und Tierärzte. Die Verantwortung für sich selbst und für Ihr Tier verbleibt zu jeder Zeit vollumfänglich bei Ihnen. 



Jede Blockierung und jedes Trauma kann heilen. 
Man muss nur etwas dafür tun.


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 Urheberrechte für diesen Text: Iljana Planke

Hinweise:
Bitte lassen Sie Symptome tierärztlich abklären und überprüfen Sie, ob das Training und die Haltung wesensgemäß ist.
Ein Kopieren oder ein Weiterverwenden eines Textes ohne das schriftliche Einverständnis des Autors oder der Autorin ist laut dem deutschen Urheberrechtsgesetz nicht erlaubt. Ein Verlinken hierhin ist völlig okay.

www.Reiki-fuer-Tiere.info


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"Die Reikitechniken von Mikao Usui"


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~ Ein Tagesseminar mit den 11 Techniken des 1. Grades     
~ Ein Tagesseminar mit den   9 Techniken des 2. Grades     
~ Ein Tagesseminar mit 6 Techniken für Tierbehandlungen

Die Seminartage können unabhängig voneinander besucht werden.

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und mit Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Reiki: