Die beeindruckenden Fähigkeiten der Tiere

Ein Blog-Artikel von Iljana Planke



Auf der S. 37 meines Buches "Reiki-Techniken für Tiere" verweise ich für die Übersicht über die Literaturquellen zu den Eigenschaften und dem Können von Tieren auf diesen Blogartikel.

Vor dieser Literaturquellenübersicht möchte ich gern einige dieser beeindruckenden kognitiven und sozialen Fähigkeiten der Säugetiere, Fische und Insekten vorstellen.


Eine Übersicht darüber, was Schweine alles können: 

Schweine sind ganz beeindruckende Geschöpfe.
- Sie können mathematische Mengen einschätzen
- Sie verstehen symbolhafte Informationen.
- Sie retteten Menschen mit Verstand und Engagement aus gefährlichen Situationen.
- Sie verstehen das Prinzip eines Spiegels und benutzten ihn, um Futter zu finden.
- Sie benutzen Werkzeuge.
- Sie haben ein räumliches Vorstellungsvermögen.
- Sie können träumen
- Sie besitzen ein ausgezeichnetes Kurz- und Langzeitgedächtnis.
- Sie haben einen beeindruckenden Orientierungssinn.
- Die sehr fürsorglichen Mütter und deren Nachwuchs bilden Verbände.
- Die Verbände werden von der erfahrensten Sau geleitet.
- Vor der Geburt ihrer Kinder baut die Mutter ein weiches Nest in einer Mulde.
-  Das Nest errichtet sie mühsam aus Zweiglein, Blättern und Gräsern.
- Auch noch als Erwachsene haben sie einen ausgeprägten Spieltrieb.
- Sie erkunden ihr Leben lang sehr aufgeschlossen und neugierig ihr Umfeld.
- Sie sind ausgesprochen schlau

- Schweine gehen miteinander intensive, lebenslange Beziehungen ein.
- Sie sind ausgesprochen sozial.
- Sie helfen sich gegenseitig bei Problemen

- Die Sprache der Haus- und Wildschweine besteht aus über 20 verschiedenen Lauten.
- Sie kennen das zufriedene Grunzen, bei Stress wird gequiekt, bei Frust gebrummt und bei Freude gebellt, gegenüber den eigenen Kindern gegrunzelt.
- Mutterschweine grunzeln ihrem Nachwuchs beim Säugen gezielt etwas vor.
- Sie benutzen dabei individuelle Töne für jedes einzelne Ferkel.
- Jedes Ferkel reagiert auf seinen Laut und galoppiert nur bei diesem für ihn bestimmten Laut sofort zu seiner Mutter hin. Bei Menschen würde man solchen Laut als Namen bezeichnen.

- Sie lösen einzeln und als Team sehr komplexe Aufgaben.
- Sie können Abstraktes erfassen

- Ich habe eine Familie aus der Umgebung von Berlin kennengelernt, die mit einem Mini-Pig so wie mit einem Hund zusammenlebt. Sie sind des Lobes voll über dessen reiches soziales und emotionales Spektrum und seine hohe Intelligenz.
- Abends liegt es gemeinsam mit der Katze auf dem Sofa und genießt lang ausgestreckt das Gestreichelt-Werden.
- Auch der Schauspieler George Clooney, die Tierkommunikatorin Stephanie Ostendorf, die die Autorin des Buches „Pferdetraining mit allen Sinnen“ ist, und Thomas D., der Sänger von der Hip-Hop-Band „Die Fantastischen Vier“, lebten mit ihren Schweinen wie mit ihren Katzen und Hunden zusammen.
- Im Spiegel können sich Schweine selbst erkennen, sie haben demnach ein Ich-Bewusstsein.
- Sie sind in der Lage, andere gezielt zu täuschen, also sie zu belügen.
- Sie können sich Wörter und auch ganze Sätze merken.
- Gelerntes behalten sie über Jahre.
- Sie schnitten beim Schweinetraining besser ab als Hunde beim Hundetraining.
-
Sie lernten deutlich schneller und konnten sich mehr Kommandos merken als Hunde.
- Sie halten bei Computerspielen locker mit Schimpansen mit.
-
Sie können sich dabei noch viel besser als diese konzentrieren.
- Dr. Stanley Curtis von der Pennsylvania State University brachte Hausschweinen bei, Videospiele mittels eines Joysticks zu spielen. Wer Lust hat – mit der iPhone-App „Pig Chase“ kann man mit niederländischen Schweinchen Videospiele spielen.
- Er bestätigte, dass sie sogar „die Fähigkeit der abstrakten Darstellung besitzen!" und
- "Sie verfügen über eine deutlich größere Denk- und Beobachtungsfähigkeit, als wir jemals angenommen hatten…“ 



Wissenschaftlich nachgewiesene Fähigkeiten von Tieren:


- Das Vorhandensein von Altruismus und anderen abstrakten Werten bei Tieren.


- Die intelligente Werkzeugbenutzung von Vögeln, Fischen, Säugetieren.


- Das Leben von Regenwürmer in sozialen Gruppen. Sie treffen gemeinsam kollektive Entscheidungen, wie die grundsätzliche Bewegungsrichtung. Sie kommunizieren bei ihren Wurm-Versammlungen durch gegenseitige Berührungen.


- Das Erkennen von sich selbst im Spiegel, also dem sich seiner selbst bewusst sein, bei verschiedenen Tierarten, wie Putzerfische, Hähne, Dohlen und Elefanten

- Mengenzählvermögen und beeindruckende Merkfähigkeiten, u.a. bei Hühnern 


- Fische sind zu sozialen und mentalen Leistungen fähig, die denen der Primaten ähneln laut den wissenschaftlichen Beobachtungen der Uni Cambridge.

- Tiere können absichtlich Artgenossen belügen für ihren eigenen Vorteil. Das gibt es bei verschiedenen Säugetier- und Vogelarten. Lügen setzt ein abstraktes Denken voraus. 

- Lernleistungen selbst bei Schmetterlingen. So flogen bei der Clicker-Expo 2016 zahllose Schmetterlinge von verschiedenen Orten auf ein Signal hin alle zu einem Punkt.

- Sozialer Reichtum und kognitive Fähigkeiten von Schweinen, Ratten, Delfinen, Walen u.a.


- Insekten besitzen  erstaunliche kognitive Fähigkeiten und können die Intelligenz von Kleinkindern haben.

- Insekten können zählen.

- Insekten können ähnliche Objekte in Kategorien einteilen.

- Insekten können Kontexte erkennen und Regeln erlernen.

- Insekten können die Abfolge von Wegen und Objekten innerhalb mehrerer Quadratkilometer erkennen und erinnern.

- Insekten können „gleiche“ und „verschiedene“ Formen unterscheiden. 

- Insekten können einem Objekt verschiedene Eigenschaften zuschreiben. 

All dies sind Fähigkeiten, die Menschen erst im Kleinkindalter erwerben.




- Das Team von Forschern um Professor Lars Chittka vom „Queen Mary’s Research Centre for Psychology“ hat nachgewiesen, dass sich hohe Intelligenz und Bewusstsein auch in kleinsten Schaltkreisen herausbilden können.
Nicht die Größe des neuronalen Netzes sei entscheidend, sondern die Art der Verschaltung. Schon wenige Nervenzellen scheinen demnach zu genügen, um ein komplexes Bewusstsein hervorzubringen.
Auch wenn es zunächst logisch erscheinen mag, aber die Größe eines Gehirns sagt über die Intelligenz seines Trägers wenig aus. Sonst wären uns Wale haushoch überlegen. Ihr Hirn wiegt bis zu neun Kilogramm und beinhaltet mehr als 200 Milliarden Nervenzellen – während ein Menschenhirn durchschnittlich gerade einmal 1,3 Kilogramm wiegt und nur 85 Millionen Neuronen aufweist.

„Lebewesen mit größeren Gehirnen sind nicht notwendigerweise auch intelligenter“, bestätigt Professor Lars Chittka. „Wir wissen, dass zwar die Körpergröße der beste Weg ist, um auf die Größe des Hirns zu schließen.
Aber entgegengesetzt zur allgemeinen Annahme, können wir anhand der Hirngröße nichts über die Möglichkeit intelligenten Verhaltens aussagen.“
Größere Hirne sind nicht notwendigerweise komplexer, sondern ermöglichen vielmehr einerseits die Steuerung eines größeren Körpers und andererseits eine genauere Wahrnehmung und ein besseres Gedächtnis – für komplexe kognitive Fähigkeiten ist die Größe jedoch nicht entscheidend.
„Um es mit einer Analogie aus der Computertechnologie zu sagen, könnte man größere Hirne etwa mit größeren Festplatten, aber nicht zwangsläufig auch mit besseren Prozessoren vergleichen“, so Chittka. 



Der Stand "Tiere haben so etwas nicht" aus dem vorletzten und letzten Jahrhundert wurde durch die letzten Jahrzehnte der wissenschaftlichen Forschung korrigiert. 
Es ist so viel Neues, Spannendes, Erstaunliches zu den Tieren bekannt geworden, dass man davon seitenlang berichten könnte...



Die Literaturquellen, in denen belegt wird, dass Tiere die Aspekte haben, die im Buch "Reiki-Techniken für Tiere" im Kapitel "Aufgaben der Chakren" aufgeführt wurden

Zu den im Buch verwendeten Begrifflichkeiten gibt es viel mehr Literatur, wissenschaftliche Untersuchungen und Internetlinks.
Hier eine kleine Internetlink- und Buch-Auswahl davon:

- Zu "Sich oder etwas ausdrücken" siehe im„Lehrbuch der Hundesprache“ von Anders Hallgreen, im  Buch „Hundepsychologie“ von Dr. Dorit Feddersen-Petersen; im Sachbuch von Dr. Karsten Brensing "Wie Tiere denken und fühlen" 

- Ich-Bewußtsein: im Buch „Liebst Du mich auch?“ von Patricia Mc.Connel;  im Buch „Hundepsychologie“ von Dr. Dorit Feddersen-Petersen; Ich-Bewusstsein bei Elefanten siehe www.spiegel.de/“0.1518.445479.00“ 

- Lieben: „Das Gefühlsleben der Tiere“ von Dr. Marc Bekoff; Dr. Karsten Brensing "Wie Tiere denken und fühlen"; „Tierbewußtsein-Tiergeflüster“ von Baumann-Brunke; „Tierisch einfach“ von Amelia Kinkade

- Eifersucht und Aggressivität: „Bachblüten in der Tiermedizin“ von Heidi Kübler; „Liebst du mich auch?“ von Patricia Mc.Connel; www.kirasoftware.com/“Gefühle“

- Selbstentfaltung: „Tierisch einfach“ von Amelia Kinkade;  

„Reiki mit Tieren“ von Christel Seligmann; „Tierbewußtsein-Tiergeflüster“ von Baumann-Brunke

- Lebensfreude: „Das Gefühlsleben der Tiere“ von Mark Bekoff

- Urvertrauen: „Das Wesen des Hundes“ von Berlowitz/Weidt

- Selbstreflexion: „Das Gefühlsleben der Tiere“ von Marc Bekoff; „Liebst Du mich auch?“ von Patricia Mc.Connel 

 - Gefühle:  „Wie Tiere fühlen“ von Jeffrey Masson und Susan McCarthy; Dr. Karsten Brensing "Wie Tiere denken und fühlen"; www.Wissen-Hund.de/„Haben Hunde Gefühle?“. Sie können Freude, Verlustangst, Eifersucht, Unsicherheit, Ekel, Liebe u. a. empfinden.

- Zu den kognitiven Fähigkeiten: Professor Ádám Miklosi, Leiter des Lehrstuhls für Ethologie an der Eötvös Loránd Universität in Budapest und einer der erfolgreichsten und bekanntesten Ethologen weltweit, forscht seit über 20 Jahren zur Mensch-Hund-Beziehung und den kognitiven Fähigkeiten unserer Haushunde, Durch zahlreiche Versuchsanordnungen hat er gezeigt, wie exakt Hunde auch komplizierte Sachverhalte verstehen.

- Ich-Kraft - das ist u. a. die Selbstverständlichkeit bzw. ein Sich-Zutrauen gemeint, bisher unbekannte und "gefährliche" Situationen zu meistern. Z. Bsp., ob eine Katze vor einem nicht mehr nur liegenden, sondern überall herumkrabbelnden Baby Reißaus nimmt.

- Zur Eifersucht bei Tieren gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, die die Beobachtungen der Menschen, die mit Tieren zusammen leben, bestätigen.

- Urvertrauen - Bei Traumatisierten, so die übereinstimmende Auffassung in der Medizin, Pädagogik und Therapie, wird davon ausgegangen, dass Urvertrauen durch traumatische Geschehnisse erschüttert werden kann. Die Reaktionen und Folgen auf traumatische Ereignisse oder Lebensumstände sind Scheu, Rückzug, Angst, Panik, Persönlichkeitsabspaltungen, Aggressivität, Selbst- und Fremdzerstörungsakte, Depressivität, Hospitalismus e.t.c. Das Verhalten von traumatisierten oder unter schlechten Lebensumständen lebenden Haus-, Tierheim-, Zirkus-, Zoo-, Versuchs-, Schlacht- und Wildtieren ist mit dem Verhalten und dem Erschüttern des Urvertrauens von traumatisierten Menschen übereinstimmend. Dazu wurde z. Bsp. festgestellt, dass bei Stress, Eifersucht, Spiel u.a. bei Hunden, Ratten und Pferden die gleichen Hormone ausgeschüttet und die gleichen Gehirnregionen aktiviert wurden wie bei Menschen. 

- Die Lern- und Konzentrationsfähigkeit bei Tieren kennen alle, die in Hunde- oder Pferdekurse gehen, in der Blindenhundausbildung tätig sind, Wettkämpfen, Zuchtbescheinigungs-Vorführungen, Turniervorbereitungen, Bodenarbeit usw. mitmachen. Zum Lernen und Lernstörungen bei Tieren gibt es sehr viel Literatur.
- „Genug Lebenswillen haben“ ist ein nicht-wissenschaftlicher Terminus, den aber Tierärztinnen und Tierärzte sowie Halterinnen und Halter oft gebrauchen, wenn es um das die Genesungsaussicht eines ernsthaft erkrankten Tieres geht.



Ein Blog-Artikel von Iljana Planke
www.Reiki-fuer-Tiere.info